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Maren Riebe
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Zurück zur Normalität

Flüchtlingshilfe Wien -Gemeinsam sind wir stark

 

Nach sehr herausfordernden Wochen freuen wir uns, dass wir Schritt für Schritt zur Normalität der lokalen Flüchtlingshilfe zurückkehren können. Die gesetzten Maßnahmen werden nicht von heute auf morgen verschwinden, doch den Empfehlungen der Regierung folgend können wir erste Änderungen umsetzen.

 

Ab dem 4. Mai werden wir wieder Sachspenden annehmen können. Diese können kontaktlos im Haus abgegeben werden. Besonders benötigt werden derzeit Herrengewand und -sneaker, Haus- und Turnschuhe für Kinder, Schulsachen und weiterhin auch haltbare Lebensmittel.

Die Ausgaben für die Klient*innen werden zunächst weiterhin nicht im gewohnten Ausmaß stattfinden, es werden aber in Zusammenarbeit mit unseren Ehrenamtlichen praktikable Lösungen gesucht, die wahrscheinlich ab Mitte Mai umgesetzt werden können.

 

Die Sozialberatung war in den letzten Wochen im Notfallbetrieb und wurde effektiv auf telefonische Beratung umgestellt. Nun wird sie stufenweise wiedereröffnet, das heißt unsere Kolleg*innen werden zunehmend ins Ute Bock Haus zurückkehren und Klient*innen vor Ort in den benötigten Sprachen unterstützen. Wir erwarten, dass der Normalbetrieb bis Ende Mai unter erhöhten Abstands- und Hygienemaßnahmen aufgenommen wird. 

Unser Postservice, der zur Zeit nur einmal wöchentlich verfügbar ist, wird wahrscheinlich Mitte Mai ebenfalls wieder auf die gewohnten Servicezeiten ausgeweitet.

 

Das Bildungszentrum versucht den Präsenzunterreicht im Laufe des Monats Mai langsam aufzunehmen. Wir stehen im engen Austausch mit unseren Ehrenamtlichen, die persönlich entscheiden, wann sie wieder vor Ort unterrichten. Hier setzen wir auf geringe Klassengrößen in unseren größeren Unterrichtsräumen, sodass wir die empfohlenen Abstandsregelungen einhalten. Die digitale Unterstützung für die Home Schooling Schüler*innen bleibt bestehen.

Auch bei den Kindern der Lernbetreuung Büffelböcke schauen wir uns die Regierungsmaßnahmen genauer an und werden unsere Betreuung den Vorgaben anpassen. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Kindern weiterhin die größtmögliche Unterstützung für ihre tägliche Lernroutine zu bieten. Die gestaffelte Wiederaufnahme des Schulbetriebs ab dem 18. Mai, bei denen die Kinder tageweise im Schichtbetrieb in die Schule gehen, werden wir im Bestfall spiegeln: an den Tagen, an denen die Kinder keinen Präsenzunterricht haben, kommen sie zu uns in die Lernbetreuung. Dies bedeutet einen großen organisatorischen Aufwand, da wir uns auf die Pläne von ca. 15 Schulen einstellen müssen.

 

Die letzten Wochen waren eine große Herausforderung für unseren Verein – wir sind ihr als Gemeinschaft begegnet. Die Zusammenarbeit und das Engagement von Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen war getrieben von dem einenden Gedanken, trotz allem helfen zu wollen. Die breite Unterstützung von Spender*innen und Unternehmen hat uns wieder einmal gezeigt, wie wertvoll unsere Arbeit in dieser Gesellschaft ist. Damit Flüchtlinge eine Chance haben, dürfen wir auch in Ausnahmesituationen niemanden allein lassen.  

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Obdach. Beratung. Bildung.

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